ein "faules" System ?

Keine Lust, den Parteien zu schreiben? Dann hier rein mit Eurem Frust.

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Caribe-Klaus
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ein "faules" System ?

Beitrag: #3627 Caribe-Klaus
Sa Feb 04, 2006 10:27 am

Irgendwie hörte ich die letzten Tage was von ca. 5 Mill. Arbeitslose hier in D. Und doch gibt es Bereiche, wo sich jetzt schon wieder abzeichnet, wir haben nicht genug Erntehelfer und müssen die aus dem Ausland holen:

Arbeitskräftemangel

Man beachte mal die Zahlen im letzten Absatz. Von 2800 Einstellungsgesprächen führten ganze 10 zum Erfolg. :shock:

Übrigens eine absolut identische Verhaltensweise wie auf der Insel Hispanióla - während die dort verachteten Haitianer den Zuckerrohr in der Saison abernten, schimpft der Dominikaner beim Dominospiel das er keine Arbeit hat. 8)

Ich frage mich, wie lange wir uns das noch leisten können ?

Gruss Klaus
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Jupp
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Beitrag: #3649 Jupp
Mo Feb 06, 2006 8:30 am

man hat doch letztes oder vorletztes jahr deutsche erntehelfer zwangsverpflichtet.

Davon sind die hälte gar nicht erschienen und noch ein paar nach einigen tagen nicht mehr und die die blieben waren zu schlecht.

Das ist jetzt nicht ganz autentisch, aber in der tendenz wohl richtig...

Sagt das nicht alles?

Und dieses Jahr wollen die wieder soetwas veranstalten. Bin gespannt, ob das besser endet.
Auswandern? Eher nicht, aber ein Altersruhesitz irgendwo im Nirgendwo?
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Caribe-Klaus
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Bauern zieht es in den Osten Europas

Beitrag: #11545 Caribe-Klaus
Mi Apr 11, 2007 9:54 am

Dort sparen sie sich den Stress mit den Erntehelfern...

Bauernpräsident Gerd Sonnleitner befürchtet eine zunehmende Orientierung deutscher Obstbauern oder Winzer im Ausland. "Wir sehen, wie gute Unternehmer bereit's Flächen in Tschechien oder Polen pachten, weil sie dort das Problem wie in Deutschland nicht haben"!

Um die öffentlichen Kassen zu entlasten, müssen 20 Prozent der Erntehelfer deutsche Arbeitslose sein. Sie sind aber bei weitem nicht so geschickt und fleissig wie Saisonarbeiter aus Osteuropa. Die Regelung führte 2006 teils zu dramatischen Problemen: Ganze Felder voller Erdbeeren verfaulten im Sommer. Der Grund: Die zum Ernteeinsatz verdonnerten Arbeitslosen hatten keine Lust auf die Plackerei auf dem Feld. Im Jahr 2005 waren 325.000 ausländische Arbeitskräfte im Einsatz.

Quelle: Abendzeitung München vom 10.04.07

Dazu fällt mir nicht's mehr ein. Wenn sich nicht schleunigst was ändert, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis unser "Sozial-System" endgültig zusammen bricht.

Gruss Klaus
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oka-kate
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Beitrag: #11546 oka-kate
Mi Apr 11, 2007 10:12 am

hej,

möchte auch gern was dazu sagen.
also, mein mann ist zwar kein erntehelfer, hat aber wohl nur kurz bei einer zeitarbeitsfirma gearbeitet. schichtarbeit mit 7.38 euro stundenlohn keine schichtzulage und und und. wenn du dann von dieser arbeit eine 5 köpfige familie ernähren reicht es hinten und vorne nicht.
warum die helfer aus den ostblockländern? die können von dem geld leben in ihrem heimatland, was aber in deutschland nicht geht. da brauchst du dann, wenn du das machst, trotzdem die hilfe vom staat.
der sozial staat geht zu grunde, da kann man nichts daran ändern da viel zuviele das ganze ausnützen. wo ich aber uns nicht dazuzählen will.
das ganze system gehört anderst geregelt, dann wäre die sache auch zu stoppen.

gruß kate

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Siggi!
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Beitrag: #11547 Siggi!
Mi Apr 11, 2007 10:29 am

Hallo Kate

das hast Du nicht unrecht. Die Erntehelfer bekommen so ca. 5 Euro die Stunde. Hier liegt der Stundenlohn im Durchschnitt unter $1. Die osteuropäischen Erntehelfer leben sehr bescheiden, sparen das Geld und können daheim etwas davon sich leisten, was sonst nicht geht. Da ist die Motivation natürlich eine ganz andere als bei Menschen, die ohnehin ALG II bekommen und nur eine minimale Verbesserung der Einkommensverhältnisse durch diese Arbeit erfahren. Wen wundert es, dass die Motivation sich auf die Ergebnisse der Arbeit auswirkt?

Gruß
Siggi

ich
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Beitrag: #11548 ich
Mi Apr 11, 2007 11:12 am

Da ist die Motivation natürlich eine ganz andere als bei Menschen, die ohnehin ALG II bekommen und nur eine minimale Verbesserung der Einkommensverhältnisse durch diese Arbeit erfahren.


Ist es überhaupt so? Oder wird das bischen, dass sie verdienen noch vom Arbeitslosengeld abgezogen?

In diesem Zusammenhang find ich die ganze Diskussion über Mindestlöhne in Deutschland doch ziemlich an der Realität vorbei. Natürlich ist es ein Eingriff in die Marktwirtschaft, aber wenn die freie Wirtschaft nicht freiwillig Löhne zahlt von denen man leben kann, ist es wohl auch nötig.

Gruss ich

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Caribe-Klaus
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ein "faules" System ?

Beitrag: #11551 Caribe-Klaus
Mi Apr 11, 2007 12:21 pm

Natürlich stimmen alle Eure Aussagen, auch oka-kate mir ist klar, dass eine 5-köpfige Familie bei Deinem Beispiel nicht ohne weitere, zusätzliche staatliche Hilfen "überleben" kann.

Aber es sei mir die Frage gestattet, warum soll der Steuerzahler einem jungen, gesunden Menschen das Nichtstun finanzieren und gleichzeitig müssen wir ausländische Arbeitskräfte in's Land holen ? Damit meine ich aber alle, auch die, die sich aus irgendwelchen (Schein)Gründen in Deutschland aufhalten und vom Staat (Steuerzahler) finanziell "unterhalten" lassen.

Warum soll z.B. der 40-jährige Bauarbeiter dem 20-jährigen sein Leben daheim finanzieren? Und wenn dieser Bauarbeiter Pech hat, dann ist er auch noch Brillenträger und braucht bald Zahnersatz = nochmal weniger in der Tasche. Der 20-jährige stellt einen Antrag. :shock:

Zumindest bei bestimmten Gruppen sollten wir darüber nachdenken, ob die Einstellung "es lohnt sich nicht für mich bei dem Verdienst zu arbeiten" richtig ist oder wir gehen dazu über zu fragen "lohnt es sich für den Steuerzahler, dass er/sie arbeiten geht" ?

Sorry, wenn ich jetzt mal wieder ein paar Leute auf die Füsse getreten habe. :oops:

Gruss Klaus
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Siggi!
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Beitrag: #11553 Siggi!
Mi Apr 11, 2007 1:32 pm

Hallo Klaus,

Zumindest bei bestimmten Gruppen sollten wir darüber nachdenken, ob die Einstellung "es lohnt sich nicht für mich bei dem Verdienst zu arbeiten" richtig ist

Darüber nachdenken hilft nichts. Verurteilen hilft nichts. Die Konsequenz kann nur die sein, Verschärfungen einzuführen, falls jemand bestimmte Arbeiten nicht ausführt. Beispiel: Statt einer Wohnung wird dann umgezogen in eine Art Heim, wo Küche, Bad, etc. gemeinsam genutzt werden und jeder nur ein winziges Zimmer hat (so geht es den Leuten hier). Aber ich vermute, dass man so etwas in D (noch?) nicht einführen wird.

oder wir gehen dazu über zu fragen "lohnt es sich für den Steuerzahler, dass er/sie arbeiten geht" ?

Ich denke schon, dass sich einige Steuerzahler im Niedriglohnbereich diese Frage stellen. Wenn Sie dann zum Schluß kommen, dass ohne Arbeit derselbe Lebensstandard gehalten werden kann, dann entscheiden sich nur wenige stolze Menschen für die Arbeit.

Gruß
Siggi

ich
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Beitrag: #11554 ich
Mi Apr 11, 2007 3:55 pm

Hallo Klaus, Siggi,

in gewissen Bereichen habt ihr ja recht. Aber die Leute, die ihr hier meint sind die, die nicht arbeiten wollen. Natürlich gibt es die und natürlich ärgert sich jeder Steuerzahler darüber.
Aber das sind, auch wenn manche politische Populisten dies anders darstellen, die Minderheit. Die Mehrheit sind immer noch die, die nicht arbeiten können. Es gibt einfach Gegenden in Deutschland, da gibt es nichts, d.h. keine Arbeitsplätze. Und wenn es doch was gibt, verdient man 3,50 € die Stunde, wie die vielzitierte Friseuse aus dem Osten.
Und unsere gute deutsche Bürokratie macht es den Menschen auch nicht ganz einfach. Wer arbeitet schon ein paar Wochen als Erntehelfer, wenn er dadurch aus dem System fällt und alle Anträge neu stellen muss.
Unser Staat schafft es ja nicht einmal die Arbeitslosen und die gleichzeitig fehlenden Arbeitskräfte im Sozial-, Bildungs- und Gemeinwesen zu koordinieren. Die Zuständigkeiten von Bund, Lánder und Kommunen sind anscheinend nicht zu regeln. Traurig genug.

Meines Erachtens hilft da nur eine grundlegende Systemänderung und ich bin ein Fan der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. Aber selbst bei diesem noch oft belächelten Modell gibt es schon zig Varianten und alles andere als Einigkeit.

Gruss ich

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Beitrag: #11566 Caribe-Klaus
Do Apr 12, 2007 7:10 am

ich hat geschrieben:Aber die Leute, die ihr hier meint sind die, die nicht arbeiten wollen. Natürlich gibt es die und natürlich ärgert sich jeder Steuerzahler darüber.

Natürlich meine ich nur diese Gruppe, bewusst habe ich ja auch als Beispiel einen 20-jährigen gewählt (Die sind natürlich auch nicht alle gleich ! ). Eine Freundin von mir, Personaldisponentin einer grossen Zeitarbeitsfirma, erzählt mir manchmal, wie die Leute, die von einer Arbeitsagentur zur Vorstellung geschickt werden, dort erscheinen und welche Ausreden sie auftischen... :shock:

Dazu hier nochmal ein Auszug aus "Erntehelfer": Der Deutsche Bauernverband befragte mehr als 1000 Betriebe über ihre Erfahrungen mit Münteferings Eckpunkteregelung. Das Ergebnis ist ernüchternd: Von 7839 zugesagten Arbeitskräften der Arbeitsagenturen erschienen 5233 zum Vorstellungsgespräche bei den Bauern. Davon traten 2859 die Erntearbeit an. 1264 erfüllten ihren Arbeitsvertrag bis zum Ende. und hier, wer den kompletten Artikel lesen möchte.

Aber es wird ja mittlerweile für diese Personen über drastische Kürzungen nachgedacht. Das Beispiel von Siggi, wie man es in der Ukraine macht, wäre überlegenswert. Meine Meinung. :wink:

Gruss Klaus
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Alle Jahre wieder...

Beitrag: #22693 Caribe-Klaus
Di Mai 20, 2008 10:28 am

Irgendwie kann das langsam nicht mehr wahr sein !
Bayerische Bauern müssen Felder still(l)egen, da sie nicht genug Arbeitskräfte bekommen ! Ist gerade in den Nachrichten hier gekommen !

Doch gleichzeitig lümmeln sich auf dem Sofa junge, gesunde Leute
- vom Steuerzahler finanziert und ausgehalten -
auf dem Sofa rum und schauen sich idiotische Talk-Shows an !

Es wird Zeit, unser System ändert sich - oder wir gehen auch wegen der Mentalität den Bach runter...

wo sind willige Arbeitnehmer ?

Deutschlands Bauern sind auf arbeitswillige Ausländer angewiesen,
die nun auch immer weniger kommen.
Und das bei den Arbeitslosenzahlen !
Heisst auf deutsch :
Wir Steuerzahler "dürfen" den Spargel bezahlen, die arbeitsunwillige, junge Leute zwar essen,
die aber ansonsten zu ( ? ) sind, den auch zu ernten.

Auch wenn mich jetzt einige in der Luft zerreissen möchten -
das musste mal gesagt werden und dazu stehe ich !


Gruss Klaus :evil:
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Beitrag: #22700 Jupp
Di Mai 20, 2008 12:20 pm

Hat mir kürzlich jemand erzählt, weiß gar nicht mehr wer, daß es wohl so ist, daß langsam aber sicher das System polnischer Erntehelfer nicht mehr funktioniert, weil die nun auch nicht mehr für einen Hungerlohn (?) arbeiten müssen, wollen, können.

Heute morgen kam im Radio "klartext" , mal sehen, ob ich den link finde, ne, scheint keine eigene Rubrik zu sein, jedenfalls sah der Kommentator das ähnlich wie Du. Kam nach dem Bericht über die grasierende Armut in Deutschland. (jeder 8. arm = unter 700 und ein paar gequetschte Netto bei zwei Kindern oder so.)
Auswandern? Eher nicht, aber ein Altersruhesitz irgendwo im Nirgendwo?

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Beitrag: #22703 Caribe-Klaus
Di Mai 20, 2008 12:45 pm

Ja, dieses System wird "noch" künstlich am Leben erhalten.
Ist aber meiner Meinung nur noch eine Frage der Zeit !

Im Jahr 2001/02 oder so war ich gerade in Berlin. Da wurde vom Senat entschieden, einen Grossteil der Papierkörbe in den öffentlichen Grünanlagen zu entfernen - die ständige Entleerung ist zu teuer.

Gleichzeitig schlafen junge, gesunde Leute - die auch für's Nichtstun "bezahlt" werden, bequem weiter....

Ach ja, die Industrie hat dieses Jahr mehr Ausbildungsplätze
wie Suchende...nur mal so nebenbei !

Gruss Klaus
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Beitrag: #22704 Jupp
Di Mai 20, 2008 12:54 pm

Bevor wir uns jetzt aber einschießen, auf die faule Jugend, müssen wir aber auch mal schnell an die eigene Nase packen. Oft ist es ja so, daß die Kinder nichts mehr im Haushalt machen müssen, keine kleinen Aufgaben erledigen, in der Küche mithelfen, Papierkorb ausleeren, etc.

Wie sollen sie dann lernen, daß es ohne Arbeit nicht geht? Auf der anderen Seite wiederum haben sie es nun mit der Schulausbildung (Pisa und Co. lassen grüßen) schwer genug.

Die Eltern müssen sich krum arbeiten, um über die Runden zu kommen, da bleibt dann oft keine Zeit, die Kleinen in aller Ruhe ihre Erfahrungen machen zu lassen, es wird ihnen, um Zeit zu sparen, alles abgenommen.

Und so stirbt z.B. innerhalb einer Generation das selber nähen, stricken, kochen, etc. aus.

Kurz, wie man es dreht und wendet, es ist etwas (oder auch ganz viel) faul im Staate Dänemark.
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Beitrag: #22705 Caribe-Klaus
Di Mai 20, 2008 1:06 pm

Jupp hat geschrieben:Oft ist es ja so, daß die Kinder nichts mehr im Haushalt machen müssen, keine kleinen Aufgaben erledigen, in der Küche mithelfen, Papierkorb ausleeren, etc.

Diesmal stimme ich Dir ohne Widerspruch zu.
Die ...Generation hat viel versaut.

Ach ja, ich war mal ein "Schlüsselkind" -
habe mit 6 Jahren meine Mama mal eine Woche nicht,
in der nächsten Woche dann wieder gesehen.
Schichtarbeit.
Essen war im Kühlschrank vorbereitet.

Wäre das heute noch denkbar ? :roll:

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